GLOSSAR
Wichtige Begriffe, kurz erklärt
Ballaststoffe:
Unverdauliche Pflanzenfasern, die der Körper nicht verwerten kann und wieder ausscheidet. Sie fördern die Gesundheit, die Verdauung und halten den Stoffwechsel in Schwung. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse enthalten meist wenig Fett und Zucker und entsprechend weniger Kalorien. Sie quellen im Magen auf und machen, im Gegensatz zu den schnell verwertbaren Kohlenhydraten, sehr lange satt.
Eiweiß:
Eiweiße (Proteine) gehören zu den wichtigsten Nährstoffen. Jedes Eiweiß setzt sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen. Eiweiß ist in fast allen Lebensmitteln enthalten. Am meisten steckt in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten. Auch in Hülsenfrüchten, Müsli, Nüssen und Vollkornbrot steckt viel Eiweiß. Doch das pflanzliche Protein kann der Körper nicht ganz so gut verwerten.
Energie:
Der Körper braucht Energie um alle lebenswichtigen Funktionen zu erhalten. Diese benötigten Kalorien müssen wir täglich, in Form von Nahrung zuführen. Eiweiß und Kohlenhydrate liefern etwa vier Kalorien pro Gramm, Fett etwas mehr, nämlich neun Kalorien pro Gramm.
Fett:
Fett liefert reichlich Energie und macht – im Übermaß verzehrt – dick. Dabei kommt es aber auf die Qualität des Fettes an. Als schlechte Fette bezeichnet man tierische Fette, die reichlich gesättigte Fettsäuren enthalten. Sie sind den körpereigenen Fetten sehr ähnlich und lagern sich im Fettgewebe ein. Anders hingegen ist es bei den ungesättigten Fettsäuren aus hochwertigen Pflanzenölen wie z.B. Olivenöl. Sie senken den Cholesterinspiegel und schützen das Herz.
Glykämischer Index (GI oder Glyx):
Der glykämische Index gibt die Blutzuckerwirkung von Lebensmitteln an. Also wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker anhebt. Je niedriger der glykämische Index, desto besser, denn diese ständigen Blutzuckerschwankungen erzeugen Heißhunger und hemmen die Fettverbrennung. Das macht langfristig dick.
Insulin:
Das Hormon sorgt dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Körperzellen eintreten kann. Ein hoher Blutzucker veranlasst eine hohe Insulinausschüttung. Das sorgt dafür, dass Fett in den Zellen eingesperrt und nicht verbrannt werden kann.
Jo-Jo-Effekt:
Durch einseitige Crash-Diäten wird die Stoffwechselrate heruntergeschraubt und der Körper verbrennt viel weniger Kalorien. Wird nach der Diät wieder normal gegessen, werden die aufgenommenen Kalorien gleich doppelt gebunkert, um den Organismus für künftige "Hungersnöte" zu wappnen. Die Folge: Man nimmt nach solchen extremen Fastenkuren meist schneller und mehr zu, als vor der Diät.
Kalorien:
Die offizielle Einheit für Energie ist Kilokalorien (kcal). Umgangssprachlich wird jedoch meist die Bezeichnung Kalorien verwendet.
Kohlenhydrate:
Kohlenhydrate sind der wichtigste Brennstoff für Muskeln und Gehirn. Alle Kohlenhydrate sind aus verschiedenen Zuckerbausteinen zusammengesetzt. Als sogenannte Einfachzucker bezeichnet man Trauben- und Fruchtzucker. Milch-, Malz- und Rohr- und Haushaltszucker gehören zur Gruppe der Zweifachzucker, die ebenso schnell verwertet werden können wie die Einfachzucker. Zu den komplexen Kohlenhydraten gehört zum Beispiel Stärke. Sie werden nur langsam zerlegt und sind deshalb eine lang anhaltende Energiequelle.
Stoffwechsel:
Die Umwandlung von Nährstoffen (Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten) in Energie bezeichnet man als Stoffwechsel. Je schneller dies abläuft, desto besser. Denn so wird mehr Energie verbraucht und weniger Fett im Gewebe gespeichert. Durch Sport und Bewegung kann man die Stoffwechselgeschwindigkeit erhöhen und verbrennt so mehr Kalorien.
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